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aktuelle Einsätze

Waldbrandeinsatz Föhrenwald 14.-15.8 - Evakuierung und Erkundungsflüge in der Nacht

16/8/2026

 
Abermals war auch die Drohnengruppe aus St.Johann zum Waldbrand nach St.Egyden alarmiert worden. 
Gegen 13:00 Uhr rückten zwei Mitglieder mit der Drohne ins Einsatzgebiet aus. Aufgrund des intensiven Hubschraubereinsatzes war ein Erkunden mit der Drohne nicht möglich und wir standen in Bereitschaft.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde, wie medial oftmals berichtet, eine Wohnsiedlung evakuiert, da das Feuer gefährlich nahe kam. Nachdem unser MTF über neun Sitzplätze verfügt, zwei Mann Besatzung damit unterwegs waren und die Drohnenbox nur den Kofferraum verstellte, wurde unser MTF für die Evakuierung der Bewohner eingesetzt. Die teilweise geschockten Bewohner mussten ihr Hab und Gut zurück lassen und wurden ins Gemeindezentrum St.Egyden evakuiert, wo das Rote Kreuz eine Notunterkunft errichtete. 
Nach erfolgreicher Evakuierung rückte das Drohnenfahrzeug wieder ins Feuerwehrhaus ein. 
Ein weiterer Einsatz war bereits für die Nacht geplant. Von 21:00 Uhr bis 06:00 Uhr unterstützten weitere 2 Mann mit der Drohne die Nachlöscharbeiten. Besonders wichtig war die Wärmebildfunktion, um die Glutnester den Bodentruppen anzuzeigen. 


Waldbrandeinsatz im Föhrenwald 5. & 6. August – Feuertaufe für unser HLFA-2

7/8/2026

 
Mittwochnachmittag brach im Föhrenwald, im Gemeindegebiet von St.Egyden, ein Waldbrand ungeahnten Ausmaßes aus. Ein Einsatz, der auch die St. Johanner Einsatzkräfte forderte.
Mittwoch 5.8.:
Kurz vor 16 Uhr wurde unsere Drohne angefordert. Da in der ersten Phase noch keine Hubschrauber für eine Lageerkundung bzw. Brandbekämpfung zur Verfügung standen, verschaffte sich die Einsatzleitung mit den Drohnen einen Überblick.
Das Drohnenteam aus St.Johann wurde dann mit einigen Übersichtsflügen beauftragt, eine interne Ablöse unserer Mannschaft erfolgte dann gegen 22 Uhr, da auszugehen war, dass der Einsatz noch länger andauere.
Kurz nach 17 Uhr wurde dann eine weitere Alarmierung ausgerufen, diese galt dem Team des Feuerwehrmedizinischen Dienstes des Bezirks. Zwei Mitglieder unserer Wehr rückten daraufhin ebenfalls in Richtung Föhrenwald aus. Dieser Einsatz dauerte bis 22 Uhr an, und wurde im Anschluss vom Regelrettungsdienst übernommen.
Donnerstag 6.8.:
In den frühen Morgenstunden wurde unser HLF2 zum Waldbrand alarmiert. Sieben Mann rückten unverzüglich zum Einsatz aus. Wir wurden einem Abschnitt zugeteilt, wo glosende Wurzelstöcke immer wieder entflammten und eine potentielle Gefahr einer erneuten Ausbreitung bestand. Unsere Aufgabe war es, in mühevoller Handarbeit die Wurzelstöcke mit Handwerkzeug und Wasser abzulöschen. Das Wasser kam dafür von einem Löschteich am Rande des Waldes. Wir bezogen also unser zugeteiltes Gebiet, einem Waldgebiet im südöstlichen Teil des Brandes an der Grenze zu nicht betroffenem Gebiet. Nach dem Errichten der Zubringerleitung vom Löschteich und Auslegen unserer Löschleitungen konnten wir die Brandbekämpfung starten. Unser Kommandant hielt mit uns immer Kontakt, vom Fahrzeugdach aus waren aufsteigende Rauchsäulen besser zu erkennen.
Besonders bewährt hat sich wieder einmal die Waldbrandausrüstung – begonnen bei der persönlichen Schutzausrüstung, den dünnen Einsatzhosen und den leichten Waldbrandhelmen.
Auch die Löschleitungen und Materialien sind wieder einmal bestens in Verwendung gekommen.
Im Laufe des Tages wechselten wir einmal den Standort rund 200m weiter und sicherten die Flanke zu nicht betroffenem Waldgebiet. Immer wieder loderten kleine Flammenherde im abgebrannten Wald auf. Abwechslung im Einsatz: Es besuchte uns eine Redakteurin des Kurier, die drei unserer Mitglieder interviewte.
Da der Einsatz mit diesem Ausmaß eine körperliche Höchstleistung darstellt wurde auch auf die Verpflegung entsprechend geachtet. Es gab im laufe des Tages 3 Kaltverpflegungen. Danke hierfür!
Gegen 18:00 Uhr wurde unser Einsatz nicht mehr benötigt und unsere Aufgaben übernahmen frische Einsatzkräfte wohl aus dem Bezirk St.Pölten.
Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz:
Im Feuerwehrhaus angekommen warteten bereits einige Kameraden um uns bei den Reinigungsarbeiten zu unterstützen. Die Schläuche mussten gewaschen, die Fächer gereinigt und im Anschluss auch das Auto geputzt werden. Diese Arbeiten konnten um 20:00 Uhr abgeschlossen werden und für die Nachbesprechung hat die Frau unseres Kommandanten Schnitzel für Alle besorgt!
Danke für die Hilfe und den Zusammenhalt in der Feuerwehr!

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