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Zu einem Einsatz „Kleinkind im KFZ eingesperrt“ wurden wir heute Nachmittag (22.06.) alarmiert.
Die Mutter reagierte in dieser Situation vorbildlich und setzte umgehend den Notruf ab. Nur wenige Minuten später traf das vollbesetzte Kleinrüstfahrzeug am Einsatzort ein. Zeitgleich befanden sich auch die Rettungskräfte sowie die Polizei auf Anfahrt. Glücklicherweise hatten die Wetterbedingungen die Situation etwas entschärft. Kurz zuvor hatte Regen eingesetzt, wodurch die Außentemperaturen angenehm blieben. Zudem stand das Fahrzeug im Halbschatten, sodass für das Kind keine unmittelbare Gefahr durch starke Hitze bestand. Unser Hauptaugenmerk lag daher auf einer möglichst schonenden und gewaltfreien Öffnung des Fahrzeugs, um der Mutter neben der ohnehin belastenden Situation nicht zusätzlich einen finanziellen Schaden durch Beschädigungen am Fahrzeug zu verursachen. Da das Kind während des gesamten Einsatzes eher ruhig blieb und keine akute medizinische Notlage erkennbar war, entschieden wir uns bewusst gegen eine Crashrettung und konzentrierten uns auf die zerstörungsfreie Öffnung des Fahrzeugs. Nach einigen Minuten gelang es unseren Einsatzkräften, die Fahrzeugtüre zu öffnen. Der vorsorglich verständigte Pannendienst konnte daraufhin wieder storniert werden. Das Kind wurde anschließend von den anwesenden Rettungs- und Notfallsanitätern kurz untersucht und konnte wenige Augenblicke später wohlbehalten wieder der Mutter übergeben werden. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet und die Feuerwehr konnte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Wichtiger Hinweis: In einer solchen Situation zählt vor allem besonnenes Handeln. Die Mutter hat richtig reagiert und sofort den Notruf gewählt. Gerade bei eingeschlossenen Kindern sollte keine Zeit verloren werden, da sich die Situation – insbesondere bei sommerlichen Temperaturen – innerhalb weniger Minuten drastisch verschärfen kann. Kommentare sind geschlossen.
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Juli 2026
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