|
Dienstag, es war kurz vor 19:30 Uhr als die Sirenen der Betriebsfeuerwehr, Rohrbach, St.Johann und Pottschach zum Einsatz alarmierten.
Alarmiert war ein Brand eines Containers in der Werkszufahrt. Da gerade die freiwillig geleisteten Dienstagsschulungen zu Ende gingen, und einige Kameraden im unmittelbaren Umfeld des Feuerwehrhauses ware, rückte das erste Fahrzeug aus, bevor die Sirene das letzte Mal heulte. Wir standen mit einem Atemschutztrupp in Bereitschaft, nachdem die Löscharbeiten aber schon im Gange waren, konnten wir wieder abrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. Im Einsatz stand das Tanklöschfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug mit dem Pumpenanhänger. Es war Dienstag, der 28.10. als gegen 10 Uhr in Sieding, St.Johann und Puchberg die Sirenen zu heulen begannen. Alarmiert wurde ein Verkehrsunfall auf der B26 Höhe Schloss Stixenstein. Auch die Polizei Ternitz, der Rettungsdienst und ein Notarzthubschrauber machen sich auf den Weg. Am Einsatzort eingetroffen stellte man fest, dass die Person glücklicherweise nicht eingeklemmt war, musste aber vom Notarzt versorgt und transportiert werden. Zunächst rückten wir mit dem KRF und dem KDO aus - tauschen aber im Verlauf das Rüstfahrzeug mit dem Wechsellader aus und übernahmen die Fahrzeugbergung. Nach rund 2 Stunden war der Einsatz beendet. Sirenenalarm eine halbe Stunde nach der wöchentlichen Sirenenprobe am Samstag - 18.10. für die Feuerwehren Dunkelstein, Rohrbach, St.Johann und Döppling. Aufmerksame Passanten bemerkten aufsteigenden Rauch an der neuen PV Anlage in der Nähe des Umspannwerkes in Dunkelstein. So wurde von der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen die Alarmstufe "B2- Elektrische Anlage" ausgelöst. Weiters wurde auch ein Rettungsteam und die Polizei zu dem Einsatz geordert. Wenige Minuten nach dem Alarm rückte unser Hubsteiger sowie das Tanklöschfahrzeug zum Einsatz aus. Vor Ort musste der Brand von der örtlichen Feuerwehr Dunkelstein zunächst gesucht werden. Paralell wurde auch die zuständige Herstellerfirma des PV Parks verständigt. Nach wenigen Minuten konnte eine kleine Brandstelle entdeckt werden. Der Einsatz der umliegenden Feuerwehren war nicht mehr notwendig, und so rückte man rund 30 Minuten später wieder ein. Am Donnerstag, dem 16. Oktober 2025, wurde die Feuerwehr St. Johann gleich zu zwei unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.
Suche nach vermisster Person in Aspang Bereits um 07:00 Uhr rückte die Drohnengruppe in den Raum Aspang aus, um die Einsatzkräfte bei der Suche nach einer vermissten Person zu unterstützen. Gemeinsam mit den Feuerwehren Neunkirchen und Edlitz der Bezirksdrohnengruppe, der Polizei, Suchhundestaffeln sowie zahlreichen weiteren Freiwilligen Feuerwehren aus der Wechselregion wurde ein groß angelegter Sucheinsatz durchgeführt. Nach einigen Stunden der Suche konnte die vermisste Person gefunden. Somit war unser Unterstützungseinsatz beendet. Tierrettung am Nachmittag Nur wenige Stunden später, um 14:00 Uhr, folgte der nächste Einsatz. Eine Katze war in ein Kanalrohr geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Um das Tier zu retten, musste das Rohr zunächst freigelegt und anschließend aufgeschnitten werden. Nach sorgfältiger Arbeit konnte die Katze schließlich unverletzt gerettet und an ihre Besitzerin übergeben werden, diese wurden angehalten, mit dem Tier unmittelbar einen Tierarzt aufzusuchen, da Verletzungen des Tieres nicht ausgeschlossen werden können. Die Feuerwehr Ternitz St.Johann stand bei beiden Einsätzen mit mehreren Mitgliedern und insgesamt zwei Fahrzeugen im Einsatz. Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern, die durch ihre Zusammenarbeit und ihr Engagement zum erfolgreichen Abschluss beider Einsätze beigetragen haben. Am Montag den 6.10. - nach 16 Uhr erreichte uns eine Anforderung der Polizei, zu einer technischen Hilfeleistung. Die Beamten benötigten Leitern, um über einen Balkon in eine Wohnung zu gelangen. Da für uns zunächst unklar war, ob wir mit dem Hubsteiger heran kommen, rückte zusätzlich auch das Tanklöschfahrzeug mit aus. Da die Wohnung nicht so einfach erreicht werden konnte, wurden die Steckleiternteile des Tanklöschfahrzeuges dazu verwendet. Nach einer kuezen Intervention unsererseits konnten die Fahrzeuge und die 4 Mann Besatzung wieder ins Gerätehaus einrücken.
Tags drauf, am 7.10. läuteten die Handys und Pager der Kameradinnen erneut. Grund hierfür - wieder technischer Natur. Auf der F. Dinhoblstraße auf Höhe der Kreuzung mit der Gfiederstraße galt es eine Fahrzeugbergung durchzuführen, ebenso wie auslaufende Betriebsmittel zu binden. Nur 6 Minuten nach dem Alarm rückte das erste Fahrzeug aus und fand die Lage vor, dass nur mehr Betriebsmittel zu binden waren, denn das Unfallfahrzeug konnte vom Eigentümer und einigen Helfern bereits selbst beiseite geschoben werden. So war die Aufgabe nur mehr das Binden der ausgelaufenen Betriebsmittel. Über Funk wurde vom ersteintreffenden Gruppenkommandanten die im F Haus wartende Mannschaft informiert, mit dem Mannschaftstransportfahrzeug und Ölbindemittel nachzufahren. Somit war ein Ausfahren des Kleinrüstfahrzeuges oder des Tanklöschfahrzeuges nicht notwendig. Eine halbe Stunde nach Alarm wurde die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus wieder hergestellt. In der Nacht des 24. September, kurz nach 22:30 Uhr wurden wir mit der Feuerwehr Pottschach und dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung in die Franz Samwald Straße alarmiert. Ein Lenker war verletzt im PKW eingeklemmt hieß es bereits in der Alarmierung. Beim Eintreffen der Kräfte aus Pottschach bewahrheitete sich diese Meldung auch. Mit Hilfe vom hydraulischen Rettungsgerät der FF Pottschach und mit unserem hydraulischen Stempel konnte die Person unter tatkräftiger Unterstützung der Rettungsteams gerettet werden. Im Anschluss führten wir die Fahrzeugbergung mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges durch und verbrachten das Unfallfahrzeug auf den Wrack-Platz der Gemeinde Ternitz. Nach knapp zwei Stunden konnten wir wieder ins Gerätehaus einrücken. Der frühe Vogel fängt den Wurm.. oder eben auch die PKW Bergung. Um 06:00 Uhr alarmierte die Bereichsalarmzentrale Neunkirchen unser Wechselladefahrzeug zur Unterstützung der FF Puchberg zu einer PKW Bergung. Ein nicht mehr fahrtüchtiger PKW musste nach einem Unfall von der Straße geborgen werden, nachdem er zuvor Gestrüpp, eine Hauswand und eine Böschung touchierte und dann am Dach zu Liegen kam. Diese Aufgabe wurde von drei unserer Kameraden übernommen. Auch unser Kommandant war bei dem Unfall vor Ort - aber beruflich und nicht, wie die anderen Einsatzkräfte, ehrenamtlich. Die Bergung wurde rasch mit dem Kran durchgeführt, und knapp zwei Stunden später war unser Einsatz beendet und es erfolgte die Reinigung des Materials, nachdem das Auto einiges an Betriebsmittel verlor. Kurz vor 16 Uhr alarmierte uns die Bereichsalarmzentrale Neunkirchen am 14.8. gegen 15:40 Uhr zu einem Schadstoffeinsatz - Betriebsmittelaustritt nach einem Unfall. Wenige Minuten später rückte das Tanklöschfahrzeug mit 5 Mann zum Einsatzort aus. Die Polizei hatte die Unfallstelle bei unserem Eintreffen bereits abgesichert und wies den Einsatzleiter ein. Nach einem Auffahrunfall verlor ein Fahrzeug massiv Betriebsmittel. Insgesamt waren zwei PKW beschädigt. Die erste Aufgabe bestand darin, die Unfallfahrzeuge von der Straße zu bringen. Zeitgleich konnte bereits mit den Binden des ausgelaufenen Betriebsstoffes begonnen werden. Ein Kanister Bindemittel wurde verarbeitet und nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet. Weiters wurde vom Einsatzleiter der Straßenerhalter über die Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Bereits 10 Tage davor, am 4.8. wurden wir ebenfalls in die Franz Dinhobl Straße alarmiert.
Am dortigen Bahnhof blieb ein Aufzug stecken, und es galt, die darin befindlichen Personen daraus zu befreien. Mit dem Kleinrüstfahrzeug und vier Mann ging es auf, zum Bahnhof. Die Personen konnten sich in der Zeit aber bereits selbst befreien, also setzten wir den Lift außer Betrieb, und verständigten den Aufzugswart. In der Nacht auf Sonntag, den 6. Juli 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr um 01:09 Uhr zu einem PKW-Vollbrand alarmiert. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung rückte das erste Fahrzeug zum Einsatzort aus. Die Feuerwehr war mit insgesamt sieben Einsatzkräften (sechs Männer, eine Frau) und zwei Fahrzeugen – dem Tanklöschfahrzeug (TLFA) sowie dem Kleinrüstfahrzeug (KRF) – im Einsatz. Vor Ort stand ein PKW in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung wurden ein Hochdruckrohr (HD), Schaummittel sowie eine Wärmebildkamera eingesetzt. Ein Atemschutztrupp stand bereit, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz, da der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Auch eine Streife der Polizei Ternitz war am Einsatzort und hat die weiteren Erhebungen aufgenommen. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Objekte und nahestehende Fahrzeuge verhindert werden. In den Abendstunden des 26.6. kurz nach 21 Uhr - heulten im Stadtgebiet einige Feuerwehrsirenen auf. Kurzzeitig konnten die Sirenen das Donnergrollen überdecken - dannach folgten die Motoren der Autos unserer Mitglieder - und dann die Motoren und Sirenen der ausrückenden Feuerwehrfahrzeuge.
Ein Holzschuppen stand in Liesling in Brand. Aufgrund des Meldebildes entsand die Bezirksalarmzentrale Neunkirchen 7 Feuerwehren - aus St.Johann rückte man mit dem Tanklöschfahrzeug, dem Hubsteiger als Speerspitze und dem Kommandofahrzeug mit gesamt 13 Mann und Frau zum Einsatz aus. Am Einsatzort angekommen war unter Anderem die FF Putzmannsdorf bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der zuständige Einsatzleiter konnte uns vor Ort dann die Nachricht überbringen, dass unser Einsatz nicht erforderlich sei. Somit - Storno für die Feuerwehr St.Johann. Keine halbe Stunde später konnten alle Fahrzeuge und Mitglieder wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Sirenenalarm in weiten Teilen des Bezirkes war am Mittwoch den 18.6. in den späten Nachmittagsstunden zu vernehmen. Auch wir wurden kurz nach 17 Uhr zum Brand eines Papierlagerplatzes in Pitten alarmiert. Dass der Brand zu einer wahren Materialschlacht und Kräftezehrend werden kann, war vielen unserer eingesetzten Kräfte noch aus den vergangenen Bränden in der Papierfabrik in Hirschwang in Erinnerung. Zunächst wurde die in St.Johann stationierte Teleskopmastbühne zur Unterstützung nach Pitten geordert, wenige Minuten später wurde der Katastrophenhilfsdienstzug (KHD Zug) aus dem Abschnitt Ternitz dazu alarmiert. Der Hubsteiger fuhr voraus, die Mannschaften des Mannschaftstransport-, Kommando- und Kleinrüstfahrzeuges formierten mit dem Pumpenanhänger und mit einigen Nachbarfeuerwehren einen Pumpenzug. Dieser dient zur Förderung von Löschwasser über weitere Strecken. In Pitten angekommen wurde der Hubsteiger rasch in den Einsatz integriert, die Aufgabe war, dass Ablöschen bzw. das Niederdrücken der Flammen um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Parallel wurden vom KHD Zug insgesamt fünf Pumpen in Stellung gebracht um die Löschwasserversorgung im Einsatzgebiet sicherzustellen. Erschwerend war die beengten Platzverhältnisse sowie die lange Böschung und der niedrige Wasserstand was ein Aufstauen der Pitten teilweise nötig machte. Es werden rund 8.500 Liter Wasser pro Minute gefördert. Unser Pumpenteam wurde an der Verteidigungslinie entlang der Aspangerstraße eingesetzt, um die Tanklöschfahrzeuge mit Wasser aus den Faltbehältern zu versorgen. Die Mannschaft aus dem MTF kömmert sich um die Koordinierung des Einsatzes für den Katastrophenzug - dazu gehören die Dokumentation der Lage, die Zuteilung von Aufgaben, das Organisieren von Verbrauchsstoffen. In der Erstphase waren 13 Mann aus St.Johann im Einsatz, in der Nacht wurde die Mannschaftszahl etwas reduziert, genau so wie bei der Übergabe an die Tagschicht um 08:00 Uhr.NIm weiteren Verlauf wurden die Einsatzkräfte intern alle 12 Stunden ausgetauscht. Gesamt waren 37 Mann (viele auch doppelt). Daraus ergaben sich 4 Dienstschichten, die auch einzuteilen waren. Diese Aufgabe übernahm für unsere Feuerwehr ebenso das Team der Zugseinsatzleitung. Ohne Mapf, kein Kampf. Die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort wurde vom Versorgungsdienst des Bezirksfeuerwehrkommandos Neunkirchen übernommen. Doch auch aus der Ortschaft wurden viele Speisen direkt an die Mannschaften verteilt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zb. spendete eine Person zahlreiche Pizzen für die Teams bei den Faltbehältern entlang der Aspangerstraße. Die Aufgaben änderten sich im Zuge des Einsatzes eigentlich gar nicht. Die Pumpenbesatzung förderte in den ersten 24 Stunden ununterbrochen Wasser - bei einer Minutenleistung von 1200 Litern kann man sich ausrechnen, wie viel Wasser hier pro Stunde verarbeitet wurde. Auch das Überprüfen der Löschwasserleitungen auf Platzer oder Lecks wurde in regelmäßigen Abständen durchgeführt. In den Mittagsstunden des 20.6. wurde die Lage neu evaliuert, und so wirde beschlossen, dass unser Hubretter die Heimreise antreten konnte. Ein erstes grobes Reinigen des Fahrzeugs wurde direkt vor Ort vorgenommen. Nach dem Einrücken folgten dann das genaue Reinigen und wieder instand bringen des Gerätes. Am Nachmittag wurde dann auch unsere Pumpenbesatzung nach fast 48 Stunden durch die Feuerwehr Grafenbach abgelöst und auch hier wurde zunächst das Gerät grob gereinigt und im Anschluss dann die Endreinigung zu Hause abgeschlossen. Das MTF folgte als letztes Fahrzeug um 17 Uhr - es mussten noch abschließende Arbeiten rund um die Dokumentation des Einsatzes abgearbeitet werden und an die örtliche Einsatzleitung übergeben werden. Facts: 37 Mann standen insgesamt rund 360 Stunden im Einsatz Unsere Pumpenbesatzung förderte alleine rund 2 Mio. Liter Wasser Unser Hubsteiger stand während seiner 45 Stunden Bereitschaft rund 35 Stunden im Löscheinsatz Durch die Mannschaft des MTF wurden 5 Lagezeichnungen und rund 80 wesentliche Meldungen zum Einsatz protokolliert ("Wasser Marsch" und "Wasser Halt" nicht miteingerechnet). Der Einsatz hat wiedermal die Schlagkraft und Profesionallität unserer Feuerwehr unter Beweis gestellt. Dichter Rauch im Ortsteil Dunkelstein und das gleichzeitige Heulen von Sirenen ließ nichts gutes erahnen. Vier Feuerwehren, Dunkelstein, Rohrbach, St.Johann und Döppling wurden am 20. Mai kurz nach 15 Uhr, gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Gartenhüttenbrand unweit des Feuerwehrhauses Dunkelstein alarmiert. Nicht mal 5 Minuten nach dem Alarm konnte das Tanklöschfahrzeug vollbesetzt ausrücken. Auf der Anfahrt konnte bereits die Rauchwolke wahrgenommen werden, was den Einsatzkräften Grund genug war, die Atemschutzgeräte einsatzbereit zu machen. Als wir am Einsatzort angekommen waren, fanden wir eine in Vollbrand stehende Gartenhütte vor. Der Brand hatte auch bereits die Fassade des Nachbargebäudes angekokelt und ein Fenster zum Bersten gebracht. Unsere Aufgabe war es zunächst die Rückseite des Gebäudes zu schützen. Mit Hilfe einer Angriffsleitung konnte das Gebäude geschützt werden. Paralell dazu wurden durch die nachrückenden Kräfte eine Wasserversorgung hergestellt, somit hing unser Tanklöschfahrzeug an einem Hydranten. Unterdies wurden Steckleiternteile vorbereitet und die Einsatzkräfte mit umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung an der Rückseite in Stellung gebracht. Weitere Einsatzkräfte der anderen angerückten Wehren, im Einsatzverlauf wurde die Alarmstufe noch erhöht, um zusätzliches Personal zu bekommen, sicherten die andere Seite des Brandobjektes. Der Löscherfolg der Kollegen bescherte uns wenig Arbeit. Die Kameraden konnten den Brand in Griff bekommen, sodass für unsere Feuerwehrmänner an der Gebäuderückseite nichts mehr zu tun war. Nach einer Abschlusskontrolle durch den Einsatzleiter und dem Gruppenkommandanten unserer Feuerwehr konnten wir unsere Geräte versorgen und nach etwas mehr als einer Stunde den Heimweg antreten. Im Einsatz standen wir mit einem Fahrzeug, 7 Mann sowie drei Mann auf Reserve im Feuerwehrhaus. Nicht immer ist der Einsatz unserer Mannschaft offensichtlich - oftmals hört man nur die Sirene oder sieht nur ein Feuerwehrauto mit Blaulicht wo hin fahren, ohne vorher eine Sirene gehört zu haben.
In unserer Feuerwehr werden Einsätze nur dann mit Sirene alarmiert, wenn von einer Gefährdung von Leib und Leben ausgegangen werden kann, oder wenn es irgendwo brennt. Sprich, ein Verkehrsunfall ohne verletzten Personen, oder die Hilfeleistung bei stecken gebliebenen Liften werden bei uns (das kann aber in der Nachbarortschaft wieder ganz anders sein) still alarmiert, sprich über Pager (umgangssprachlich Piepserl) oder über eine Handyapp. In den vergangenen Tagen wurden wir zu zwei Menschenrettungen alarmiert, wo ausgegangen werden musste, dass eine Person in unmittelbarer Gefahr stand. Hier unterstützten wir mit unserem Hubsteiger am Wochenende die FF Dunkelstein und heute ebenfalls mit dem Hubsteiger die Betriebsfeuerwehr Schoeller Bleckmann. In beiden Fällen war ein Einsatz des Spezialgerätes glücklicherweise aber nicht notwendig. Anfang Mai, am 1. Mai und am 5. Mai wurden wir still alarmiert, um am Bahnhof Personen aus einem stecken gebliebenen Aufzug zu befreien. Auch hier rückten wir mit Blaulicht zum Einsatz aus. Man kann sich vorstellen, dass sich die Personen die im Lift eingeschlossen sind, sehr dankbar sind, dass man sich zügig zum Einsatzort bemüht. Der Lift wurde in den beiden Fällen durch die Feuerwehr geöffnet und den Personen rasch geholfen. Unsererseits wurde der Aufzug außer Dienst gestellt. Der Betreiber wurde darüber informiert und ist verpflichtet, den Lift zu warten bzw. zu servicieren. Unsere Arbeit war damit erledigt und wir rückten wieder ins Gerätehaus ein. In der vergangenen Woche war viel los in unserer Feuerwehr. Dienstbesprechungen, Instandhaltungsarbeiten im Gerätehaus, Abschnittsfeuerwehrtag, eine Türöffnung im Ortsgebiet sowie eine Übung beschäftigten uns in den letzten sieben Tagen. Heute morgen, kurz vor 8 Uhr morgens wurden wir zu einer PKW Bergung nach einem Unfall in unser Einsatzgebiet gerufen. 4 Mann rückten mit zwei Fahrzeugen, dem Tanklöschfahrzeug sowie dem Wechselladefahrzeug zum Einsatz in den Forstnerweg aus. Vor Ort fanden wir einen PKW vor, der nach einer Kollision mit einer Zaunanlage fahruntüchtig stehen blieb und massiv Öl verlor. Der Lenker war nicht verletzt, so konnten wir uns auf die Fahrzeugbergung konzentrieren, da die Absicherung der Unfallstelle von der Polizei übernommen wurde. Als Sofortmaßnahme wurde das Öl gebunden um eine weitere Gefährung auch der Umwelt zu minimieren. Mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges wurde im Anschluss das Fahrzeug von der Straße verbracht. Nach rund einer Stunde konnten wir wieder ins Gerätehaus einrücken. Die Fotos wurden uns dankenswerterweise von einem Anrainer zur Verfügung gestellt. In den Mittagsstunden des 8.3. wurden unsere Mitglieder über einen möglichen Einsatz mit dem KHD-Zug (Katastrophenhilfsdienst Zug) des Abschnitts Ternitz informiert. Dann ging es schlag auf Schlag und der Einsatz wurde alarmiert. Aus St.Johann nahmen 7 Mann mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Mannschaftstransportfahrzeug als Einsatzleitfahrzeug des Zuges teil. Aus dem Abschnitt trafen sich die eingeteilten Fahrzeuge bei der Sporthalle Ternitz um dann als Konvoi ins Einsatzgebiet abzurücken. Vor Ort wurden wir unterwiesen und dann ging es ins Einsatzgebiet. Der Einsatz unseres Zuges (bestehend aus 48 Mann mit 10 Fahrzeugen) galt der Unterstützung der Waldbrandgruppe Neunkirchen auf rund 930 Höhenmeter. Auch zahlreiche Hubschrauber mit Löschbehältern waren bereits im Einsatz. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges wurde aufgeteilt - ein Fußtrupp ausgerüstet mit unserer Waldbrandausrüstung machte sich zunächst über rund 100 Höhenmeter auf den Weg ins Gelände um die aufflackernden Glutnester bei z.B. Wurzelstöcken abzulöschen und so gut es geht auszugraben. Es wurden mehrere Schlauchleitungen ins Gelände verlegt. Besonders hervorgehoben haben sich hierbei wieder die Waldbrandschläuche, die durch den geringen Durchmesser leicht zu transportieren waren. Das Tanklöschfahrzeug führte einen Pendelverkehr vom Tal ins Einsatzgebiet durch. Der enge Waldweg mit nur wenigen Ausweichmöglichkeiten forderte sowohl den Fahrer, aber auch die Lotsen, die den Pendelverkehr koordinierten. Im Mannschaftstransportfahrzeug wurde die Einsatzleitung des Zuges installiert. Es mussten laufend Meldungen entgegengenommen werden, Einsatzaufträge koordiniert und protokolliert werden und die Gesamteinsatzleitung im Tal bekam laufend Lagemeldungen zugespielt um den weiteren Einsatz - und die Ablöse für die Nacht zu planen. Die körperliche Fitness aller eingesetzter Kräfte war bei diesem Einsatz sehr wichtig, da man fernab jeder Infrastruktur arbeitete. Bis spät in die Finsternis waren unsere Trupps im Einsatz. Kurz vor der Übergabe an die Nachtbereitschaft (und nachdem keine Hubschrauber mehr flogen) führten wir einen Erkundungsflug mit der Wärmebilddrohne durch um sich einen Überblick über die noch vorhandenen Glutnester zu schaffen. Die Erkenntnisse unseres Fluges wurde sowohl der Ablöse wie auch der Gesamteinsatzleitung übermittelt. Nachdem das Schlauchmaterial vor Ort verblieb, musste nicht all zu viel an Einsatzmaterial verlastet werden. Unterdessen stellte der Versorgungsdienst des Bezirksfeuerwehrkommandos Neunkirchen eine warme Mahlzeit zur Verfügung, die wir nach getaner Arbeit gerne verspeisten. Anschließend ging es ins Feuerwehrhaus, wo wir kurz nach 23:00 Uhr eintrafen und die Einsatzbereitschaft der Geräte weitestgehend wieder herstellen konnten. Gleich zweimal innerhalb weniger Tage hat uns die Feuerwehr Höflein an der Hohen Wand mit dem Wechselladerfahrzeug zur Unterstützung nachalarmiert.
Kurz vor 14 Uhr erfolgte am 20.2. die erste Alarmierung auf die B26 im Gemeindegebiet Höflein. Ein PKW war aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in die Zaunanlage eines angrenzenden Grundstückes geraten. Mit Hilfe unseres Kranes wurde das Fahrzeug geborgen und nach wenigen Minuten auf einem nahegelegenen Parkplatz abgestellt. Drei Tage später, am 23.2. gegen 09:00 Uhr ereilte uns erneut eine Alarmierung nach Höflein - diesmal ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Neue Welt Straße. Ein PKW kam von der Fahrbahn ab und blieb seitlich liegen. Auch hier konnten wir der FF Höflein mit dem Kran helfen und das Fahrzeug verladen und anschließend auf einem Parkplatz abstellen. Kurz nach 15 Uhr wurden wir heute am 19. Feber zu einer Türöffnung alarmiert. Eine Person war in einem Haus gestürzt. Die Angehörigen setzten die Rettungskette in Gang. Wenige Minuten nach Alarmierung setzte sich das Tanklöschfahrzeug sowie das Vorausrüstfahrzeug fast vollbesetzt in Richtung Einsatzadresse. Nach der Erkundung begannen wir, einen Zugang für die Rettungskräfte gemeinsam mit der ebenfalls anwesenden Polizei zu schaffen. Da zunächst kein Rettungsfahrzeug vor Ort war, nahm man neben dem Werkzeug für die Türöffnung auch den Sanitätsrucksack mit ins Gebäude um gegebenenfalls Erste Hilfe leisten zu können.
Im weiteren Einsatzverlauf stellten wir fest, dass der Verletzte so unglücklich gestürzt ist, dass er mit seinem Körper den Zugang selbst versperrte. Mit etwas "handwerklichem Geschick" gelang es aber zur Person zu gelangen und dem mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienst den Zugang zu gewähren. Während ein Teil der Mannschaft die Türe wieder verschloss, unterstützte der zweite Teil der Mannschaft das Rettungs- und Notarztteam beim Abtransport zum RTW. Nach einer knappen Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Wir wünschen auf diesem Wege eine baldige Genesung! Gleich zweimal wurde die Feuerwehr St.Johann zu einem Brandeinsatz am Abend des Valentinstags alarmiert. Anstatt den Abend der Partnerin zu schenken, schenkten viele Kameraden den Abend der Allgemeinheit. Kurz nach 18 Uhr wurde die Feuerwehr St.Johann, Sieding und Rohrbach zu einem Brand einer Müllinsel unweit des Feuerwehrhauses alarmiert. Als unser Tanklöschfahrzeug am Einsatzort eintraf konnte eine große Mülltonne festgestellt werden, welche oberflächlich leicht brannte. Unverzüglich wurde die Tonne ins Freie gebracht und gänzlich mit Wasser geflutet. Die ebenfalls angerückten Feuerwehren Sieding und Rohrbach wurden nicht mehr benötigt und konnten wieder einrücken. Nachdem die unmittelbare Umgebung der in Brand geratenen Tonne mit der Wärmebildkamera kontrolliert wurde rückten wir wieder ins Gerätehaus ein. Erneut am selben Abend heulte die Sirene wieder kurz nach 22:00 Uhr. Es wurde angezeigt, dass es aus dem Müllraum erneut herausrauchte. Was uns aber nun erwartete, damit hat niemand gerechnet. Die komplette Einhausung der Müllinsel stand in Vollbrand. Es wurde rasch ein Außen- sowie ein Innenangriff mit zwei Strahlrohren gestartet. Ebenfalls wurde der Hubsteiger zu dem Einsatz hinzugezogen - wurde aber nicht benötigt und fungierte als Absicherungsfahrzeug für unsere Einsatzkräfte. Unter Atemschutz wurde der Brand in der Müllinsel abgelöscht. Eine Zubringerleitung für Löschwasser wurde vom Hydranten zum Tanklöschfahrzeug gelegt. Mit Hilfe von Steckleitern wurde der Brand auch vom Dach aus abgelöscht. Bei beiden Einsätzen des Abends stand auch die Polizei im Einsatz, welche sich um die Untersuchung der Brandursache kümmert. Nach einer guten Stunde konnten wir mit 13 Mann und drei Fahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. Kurz nach dem Mittagessen wurden wir am 27.Jänner zur Unterstützung der FF Ternitz Rohrbach zur B26 Kreuzung beim Billa in Ternitz alarmiert. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen blieb ein Fahrzeug mit einem Achsbruch verkehrsbehindernd stehen. Mit Hilfe des Ladekrans unseres Wechselladefahrzeuges konnte die Besatzung des WLF das Hinderniss rasch von der Fahrbahn entfernen. Verletzte waren bei diesem Unfall glücklicherweise nicht zu beklagen. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde wieder beendet werden. Gegen 16 Uhr wurde die Einsatzgruppe rund um das Wechselladefahrzeug von der Bezirksalarmzentrale zu einer Fahrzeugbergung nach Pottschach alarmiert. Kurz vor dem Kreisverkehr auf der Franz Samwald Straße ereignete sich ein PKW Unfall, bei dem ein Auto mit einem Achsbruch fahruntüchtig liegen blieb. Unsere Aufgabe war es, das Unfallfahrzeug von der Straße auf einen Parkplatz zu verlegen. In gewohnter Routine war das Fahrzeug verladen und der Verkehrsweg durch Ternitz konnte rasch wieder freigegeben werden. Kaum war dieser Einsatz beendet kam auch schon der Nächste. In Höflein an der Hohen Wand kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und schlitterte ins Grün ab. Die FF Höflein rückte an, und kümmerte sich zunächst um die Fahrzeuginsassen, ehe sie um Unterstützung ersuchten. Auch hier konnten wir mit dem Kran das Fahrzeug aus der Flora hochheben und auf unseren Bergecontainer stellen, um dann das Fahrzeug wenige Meter weiter wieder abzustellen. Beide Einsätze konnten rasch abgearbeitet werden. Die Insassen wurden in beiden Fällen vom jeweils anwesenden Rettungsdienst versorgt. |
Archiv
November 2025
|